Resonanz einer Teilnehmerin zu Modul 1
Ich möchte mich für dieses erste Modul, „Attraktives Christsein im neuen Alter“ herzlich bedanken. Die Einladung war zum richtigen Zeitpunkt gekommen, nämlich 1 Jahr vor der Pensionierung meines Mannes. Wir wollten dieses Jahr nutzen, um uns bewusst auf diese Zeit nach der Berufstätigkeit vorzubereiten.Das erste Modul weckte Lust und Neugier auf die 2 nachfolgenden Module.
- Durch die sachlichen Vorträge wurde das neue Alter in seinen vielseitigen Facetten thematisiert.
- Dr. Heiko Hörnicke, selbst Spätberufener, machte uns Gott groß.
- Die Fragebögen forderten uns heraus, unsere Erfahrungen, Wünsche und Vorstellungen zu erhellen, zu reflektieren und zu formulieren.
- In Kleingruppen und persönlichen Gesprächen wurde lebhaft und offen ausgetauscht.
- Ich erfuhr in der Gruppe, dass meine Erfahrungen für Andere hilfreich waren.
- Ebenso konnte ich von Anderen lernen.
- Die Vortrags- und Austauschzeiten wurden durch Lockerungsübungen unterbrochen.
- Ein guter Impuls war der Film „Straight way“, indem es um Schuld und Versöhnung ging. Ein besonderer Höhepunkt war der Gottesdienst mit Abendmahl und Segnung jedes Einzelnen.
Warum wir gerade diese Tage so wertvoll fanden?
Sie waren sachlich, informativ, vertrauensvoll und offen. Sie stellten diesen Lebensabschnitt unter den Anruf Gottes. Wir wurden sensibilisiert für die Probleme und Chancen, Grenzen und Möglichkeiten im neuen Lebensalter. Betont wurde dabei der missionarische Aspekt.
Die Frage, wie gewinne ich Menschen im Alter für Jesus Christus, war für uns entscheidend. In der Vorfreude auf das nächste Modul grüße ich Sie herzlich.
Ruth Lauffer (Filderstadt)
Gertrud und Hans-Dieter Lausterer aus Hegnach, die das Hiob-Seminar besuchten, schreiben: „Unsere Referentin, Marliese Gackstatter, verknüpfte eindrucksvoll den Bibeltext mit unseren Lebensthemen. Alle in unserer Gruppe gehörten zu den Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Durch diese Gemeinsamkeit stellte sich schnell eine sehr gute entspannte und positive Atmosphäre ein, die getragen wurde von der Tiefe des eigenen Empfindens im Umgang mit der Hiobgeschichte und den sich wechselnden Bodenbildern, die den Text sehr anschaulich darstellten.
Wo die Kräfte nachlassen, die Gesundheit auf der Strecke bleibt, die Kinder aus dem Haus sind, der Partner krank oder gar gestorben ist, und wir uns an unserem alten intakten Leben nicht mehr festhalten, wenn wir also frei sind vom Zurückblicken auf unser früheres Leben und uns Gott anbefehlen, dann kann Gott mit uns einen Neuanfang beginnen.“
Resonanz von Teilnehmern Modul 2
Erfahrungen aus Modul 2Bad Urach vom 11.-15.4.2010
Nach den guten Erfahrungen und Eindrücken bei dem ersten Modul in Schwäbisch Gmünd waren wir sehr gespannt und voller Erwartungen auf die Fortsetzung im zweiten Modul.
Das Einkehrhaus der ev. Landeskirche im Stift Bad Urach bot mit seinen großzügigen Räumlichkeiten und seiner ausgezeichneten Küche hervorragende äußere Bedingungen für ein gutes Arbeiten.
Die regelmäßigen Tageszeitgebete des Hauses bildeten einen zwar zunächst ungewohnten, aber dann doch hilfreichen und gerne genutzten Rahmen für unser Seminar.
Die Referenten der drei großen Themenblöcke
1. Gottes Berufung erkennen und finden (Pfarrer Dr. Matthias Dannenmann)
2. Talente erkennen und entwickeln – Aufgaben ergreifen(Prof. Dr. Heiko Hörnicke)
3. Beziehungen leben und gestalten (Pfarrerin Maike Sachs)
leiteten ihre Ausführungen jeweils mit einer theologischen Grundlage anhand von Bibeltexten ein. Danach setzten wir uns in Gruppen zusammen zu einer intensiven Gebetsgemeinschaft.
Nach den sehr fundierten Vorträgen der Referenten folgte eine Aussprache mit offenen Fragen, Antworten, Beiträgen und Erfahrungen der Teilnehmer zu den entsprechenden Themen.
Einer erholsamen Mittagspause folgten täglich Workshops unter der Leitung von Karin und Rolf Brune. Die dazu gestellten konkreten Aufgaben wurden einzeln oder in Gruppen bearbeitet und anschließend im Plenum präsentiert.
Aus den vorgetragenen Resultaten ergaben sich für uns sehr vielseitige, hilfreiche und weiterführende Impulse.
An den Abenden konnten wir einmal das Haus mit seiner interessanten Geschichte kennen lernen, einen sehr nachdenklich stimmenden Film „Die Herbstzeitlosen“ und eine Präsentation zum Emmaus-Glaubenskurs von Diakonin M. Gackstatter sehen.
Darüber hinaus waren die zahlreichen Gespräche in den Pausen, bei den Mahlzeiten und an den Abenden ein wichtiger Bestandteil des gegenseitigen Erfahrungsaustausches und der Ermutigung.
Wir freuen uns schon auf das dritte Modul.
Jörg und Ursel Nessler



