Emmaus-Fachtagung
für Haupt- und Ehrenamtliche, die sich für Fragen des Gemeindeaufbaus interessieren23.-24.September 2010
im Stephansstift Hannover
Bitte melden Sie sich bis 20.August 2010 an
www.a-m-d.de/tagungen Emmaus - Auf dem Weg des Glaubens
Am 6. Februar 2010 fand von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Informationsveranstaltung über Emmaus (Glaubenskurs und Gemeindeentwicklungsmodell) in den Räumen der Evangelischen Pauluskirche in Waiblingen-Hegnach statt.Insgesamt 17 interessierte Teilnehmer, 5 Pfarrer mit jeweils einer Gruppe von Ehrenamtlichen und Mitgliedern aus dem Kirchengemeinderat, sowie 2 Ehrenamtliche Frauen aus dem Bereich des Frauenfrühstück, hatten sich an diesem Samstag Vormittag auf den Weg gemacht, um herauszufinden, ob und wie sie dieses Kursangebot in ihren Gemeinden umsetzen können.
Sehr anschaulich und lebendig stellte die Referentin, Marliese Gackstatter, an diesem Vormittag die drei Phasen des Emmaus-Kurses vor.
Phase 1: Begegnen (Vorbereitungsphase innerhalb der Kirchengemeinde)
Phase 2: Begleiten (Basiskurs)
Phase 3: Bestärken (Weiterführende Kurse)
Während des ganzen Vortrags war es möglich, ja sogar erwünscht, Fragen zu stellen und sich gegenseitig auszutauschen.
So war es den Teilnehmern wichtig u.a. zu erfahren:
- das Kursangebot ist nicht starr oder festgelegt
- die einzelnen Module sind flexibel bezüglich der Anzahl und der Inhalte
- die Module können an die Gegebenheiten in den einzelnen Gemeinden vor Ort angepasst werden
- an dem Kurs können sowohl Kirchenfremde, Gottesdienstbesucher, die am Rande der Gemeinde stehen, als auch Gemeindeglieder der Kerngemeinde teilnehmen.
- die Kursangebote sind nicht altersspezifisch aufgebaut
- das Material kann 1:1 übernommen werden, es ist aber auch möglich, selbst mitzugestalten
- die Kirchengemeinde ist bei diesem Kurs nicht auf sich selbst gestellt, die Referentin ist bereit, auf Wunsch den Basiskurs mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde als Schulung im Vorfeld durchzuführen.
Abgerundet wurde der Vormittag durch einen kurzen Einblick in das Modul Kirche und Gottesdienst - im Verlauf des Kirchenjahres und die Bedeutung der Sakramente. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass das Kursmaterial weder kopf- noch wortlastig ist, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit lebensnahen praktischen Beispielen herangeführt werden.
Monika Pfisterer, Hegnach



