Kirchliche Dienste auf der Messe



Kleiner Kirchentag auf der Landesmesse


war am 11.04.2014.
 
Das Referat von Margot Käßmann:
500 Jahre Reformation – Aktuelle Heraus-forderungen
 
hier zum Herunterzuladen (225 kB)
 
10 Punkte,
warum wir 500 Jahr Reformation fröhlich feiern dürfen:
1. Kritischer Rückblick
2. Ökumene
3. Dialog der Religionen
4. Die Soli – Sprachfähigkeit des Glaubens in säkularer Zeit
5. Frauen 
6. Überwinden von Spaltung
7. Bildung
8. Freiheit
9. Rechtfertigung
10. Globalisierung


Margot Gäßmann mit dem Gospelchor aus Stuttgart - Bilder: Messe Stuttgart
Margot Gäßmann mit dem Gospelchor aus Stuttgart - Bilder: Messe Stuttgart

Margot Gäßmann mit dem Gospelchor aus Stuttgart - Bilder: Messe Stuttgart



Margot Käßmann, die "Luther-Botschafterin" der EKD zu Gast auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart zum Thema: Verantwortung und Gewissen
„Die Konsumenten haben die Pflicht, ihre Macht so einzusetzen, dass Menschen in schwierigsten Umständen unterstützt werden“, sagte Margot Käßmann auf der Messe Fair Handeln im Gespräch mit der Journalistin Silke Arning.
Die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 stand den Besucherinnen und Besuchern der Messe Rede und Antwort zum Thema: „Das eigene Gewissen schärfen – verantwortlich handeln“.
Allerdings, so die Theologin, sei dies nicht immer ganz einfach.
Doch nach ihrer Überzeugung sei die „Politik mit dem Einkaufskorb“ heute noch genau so wirkungsvoll wie in den 70er Jahren des vergangen Jahrhunderts,
als Konsumentinnen und Konsumenten mit ihrem Einkaufverhalten gegen die Apartheid in Südafrika protestierten.
„Wir freuen uns, dass im Rahmen der Fair Handeln das Zusammenspiel von Verantwortung und Gewissen durch eine so prominente Vertreterin der Kirche thematisiert wird“, sagte Rainer Lang. Als Gastgeber begrüßte der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) die Theologin.
Als zentrales Element nachhaltigen und fairen Handelns nannte Käßmann das Gewissen und verwies in diesem Zusammenhang auf Martin Luther, der von den Menschen verlangte, sie müssten sich selber ein Gewissen bilden. „Das bedeutet“, sagte Käßmann, „dass ich nicht ausweichen und auf irgendwelche
Autoritäten verweisen kann. Ich muss in der Situation, in der ich mich entscheide, diese Entscheidung mit gutem Gewissen treffen.“ Dies, so die „Luther-Botschafterin“, sei eine Lebenshaltung. Und zu dieser Lebenshaltung gehöre vor allem der Blick auf das Gemeinwohl und über politische und soziale Grenzen hinweg.
Wer wohlhabend und privilegiert sei, dürfe nicht mit dem Zeigefinger auf diejenigen zeigen, die am Rande der Gesellschaft leben und sich fair vehandelte, teurere Produkte nicht leisten können. „Es ist sehr wichtig, dass wir uns dessen bewusst sind, dass wir unser Gewissen nicht durch Fairkauf entlasten können.
Das wäre wie ein moderner Ablasshandel.“
Um zu einer Gesellschaft zu kommen, die dem Gemeinwohl verpflichtet und auf gegenseitige Fairness ausgerichtet sei, brauche es Begegnung und Aufklärung, forderte Käßmann. „Es kann auch Spaß machen, anders zu leben. Wir müssen dieses andere Leben im besten Sinne schmackhaft machen.“
Es gehe nicht darum, den Verzicht auf Konsum oder auf Privilegien schön zu reden, sondern positive Bilder für diese andere Gesellschaft zu finden.
„Wohlstand meint ja nicht unbedingt Geld. Wohlstand kann auch heißen, dass ich in einem Kreislauf lebe und mich nicht nur als Macher verstehe.“
Hier sieht Käßmann die christliche Gemeinschaft als Vorbild. Die Christinnen und Christen sind weltweit miteinander vernetzt, haben Partner in aller Welt.
Diese globale Verbindung sei, sagte die Theologin, eine wichtige Instanz, die aus dem Glauben und der Gemeinschaft erwachse. Aber, so ihre Forderung,
die Kirche müsse sich deutlicher einbringen als bislang, auch bei der Frage des fairen Konsums. „Die Kirche ist eine riesige Konsumentin vieler Güter.
Sie kann hier sehr viel tun, um glaubwürdig zu sein und sie sollte sich daher deutlich äußern“, betonte Margot Käßmann.
 
 siehe auch
 
 

MEDIZIN-Messe



Aussteller-Stand bei der MEDIZIN-Messe im Januar 2014
Aussteller-Stand bei der MEDIZIN-Messe im Januar 2014
Aussteller-Stand bei der MEDIZIN-Messe im Januar 2014

Aussteller-Stand bei der MEDIZIN-Messe im Januar 2014



Meinungssäulen

Umfrage: Jesus ist für mich…
Antworten:
 22  Wanderprediger
 34  Wunderheiler
111  guter Mensch
350  Gottes Sohn
 92  Vorbild
103  ???
712 Bälle (= Meinungsäußerungen) insgesamt
 
 Mehr zur der Ausstellung im Forum der Kichen
 
Jahreslosung 2014: aus Psalm 73,28

Meinungssäule    -    Jahreslosung 2014    -    Ausstellung am Stand
Meinungssäule    -    Jahreslosung 2014    -    Ausstellung am Stand
Meinungssäule    -    Jahreslosung 2014    -    Ausstellung am Stand

Meinungssäule - Jahreslosung 2014 - Ausstellung am Stand



Einen Tag auf dem Jakobsweg

mit Messemitarbeitern: Winnenden - Strümpfelbach Strümpfelbach - Bodelshofen  mehr Link zu ...


Gloria Gottesdienst - der Kirchlichen Dienste auf der Messe Stuttgart

Aufzeichnung vom Gottesdienst auf der SÜDBACK Messe am 17.10.2010.
Klicken Sie auf den Startbutton des Videos (unten), dann können Sie die Sendung ansehen:


Atempause im Messestress - Kirchliche Dienste auf der Messe Stuttgart

in  ALPHA & OMEGA   
Eine 29 Minuten-Sendung vom Juni 2010 bei
www.Kirchenfernsehen.de
Klicken Sie auf den Startbutton des Videos (unten), dann können Sie die Sendung ansehen


Atempausen im Stress des Messealltags

Ein Tag auf der Messe bedeutet Unruhe: Aufbau, Abbau, Gespräche, Geräuschkulisse, Informationen. Eine Messehalle bietet kaum Gelegenheit, mal innezuhalten. Aber das Angebot der Kirchen auf der Neuen Messe Stuttgart eröffnet diese Möglichkeit.

Seit Januar 2008 gibt es einen Andachtsraum, der Ruhe ausstrahlt, trotz des Trubels drum herum: Ein Kreuz, ein Altartisch, und ein paar Hocker. Dieser Raum ist nicht nur evangelischen und katholischen Christen vorbehalten. Jüdisch gläubige Menschen finden einen Mizrach, der ihnen die Gebetsrichtung vorgibt, genauso wie muslimisch Gläubige die Qibla Richtung Mekka finden. Auch Gebetsteppiche sind vorhanden. Jeder Mensch soll Andacht und Besinnung finden, was auch immer das für den Einzelnen heißen mag. Dieses Angebot wird auch wahrgenommen, sowohl für die stille private Andacht, als auch in der täglich angebotenen
15-Minuten-„Atempause“ von 12.45 – 13.00 Uhr.


MIZRACH und QIBLA
MIZRACH und QIBLA

MIZRACH und QIBLA



In einem weiteren Raum, dem  Forum der Kirchen, informieren christliche Kirchen über ihre Angebote; haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter stehen zum Gespräch zur Verfügung...
Telefon: 0711 - 18560 - 3220
(nur während den Messenzeiten besetzt)

Flyer: Die Kirchlichen Dienste auf der Messe
 
Verantwortlich:
  • Evangelische Landeskirche in Württemberg
  • Diözese Rottenburg Stuttgart


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