Geschichte

Die Zeltmission hat ihren Ursprung in der Erweckungsbewegung. Nach einem Londonaufenthalt startete Jakob Vetter 1902 mit der „Deutschen Zeltmission“. Bis heute sind es ein halbes Dutzend vor allem freie christliche Werke, die diese Art von Evangeliumsverkündigung pflegen.
Im Anschluss an den Stuttgarter Kirchentag im Jahr 1952 entschloss sich die Evangelische Landeskirche in Württemberg, ebenfalls in die „Zeltarbeit“ einzusteigen. Unter dem Motto „Kirche unterwegs“ wurde ein Zelt mit 1.000 Sitzplätzen angeschafft.
Landesbischof  Martin Haug eröffnete die erste Zeltsaison am 31. Mai 1953 in Tübingen. Während in den Anfangsjahren das Zelt die Besuchermassen oft nicht fassen konnte, ging die Zahl der Einsätze und der Besucher seit den 60er-Jahren zurück. Mitte der 90er-Jahre wurde ernsthaft über einen Schlusspunkt der „Kirche unterwegs“ diskutiert. 
Seit 1999 ist aufgrund einer neuen Konzeption und mit einem neuen Zelt ein gewisser Aufschwung zu verzeichnen. 2005 wurde das Zelt „Kirche unterwegs“ in „Zeltkirche“ umbenannt. Zeltveranstaltungen mit „Event-Charakter“ sind heute „in“. Bei den Zelttagen in Flein im Herbst 2007 wurden beispielsweise über 8.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.
Derzeit ist die Evangelische Landeskirche in Württemberg die einzige deutsche Landeskirche, die aktiv Zeltevangelisation betreibt.
 
Zeltpfarrer:
Joachim Braun (1953 bis 1971)
Wolfgang Schumann (1973 bis 1990)
Peter Knop (1991 bis 1993)
Joachim Stricker (1996 bis 2004)
Johannes Eißler (2005 bis heute)
 
Zeltmeister:
Wilhelm Langsam (1961 bis 1983)
Klaus Gläser (1984 bis 2000)
Andreas Förster (2000)
Manuel Canal (2000 bis heute)
 
Eine Liste aller Gemeindeeinsätze seit 1988 finden Sie hier.

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