Glauben wecken ohne zu manipulieren
Mit der Zeltkirche schafft die Evangelische Landeskirche in Württemberg einen besonderen Rahmen, um Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen.Hauptreferent ist Pfarrer Johannes Eißler. Kirchengemeinden haben die Möglichkeit, ein in der Regel 14-tägiges Programm für ihre Gemeinde passend zusammenzustellen. Zeltpfarrer und Zeltmeister stehen beratend zur Seite.
Neben Vortragsabenden, an denen Lebens- und Glaubensthemen miteinander in Beziehung gebracht werden, bietet das helle Zelt ein attraktives Ambiente etwa für folgende Veranstaltungen:
- Gottesdienste
- Kinderbibelwoche
- Jugendgottesdienst
- Konzertabend
- Männervesper
- Frauenfrühstück
- Senioren-Nachmittag
- Ein Abend, an dem zum konkreten Glaubensschritt eingeladen wird.
Für besondere Veranstaltungen können auch externe Referentinnen und Referenten „engagiert“ werden. Es hat sich bewährt, örtliche Vereine zur Gestaltung eines Vorprogramms (20 Minuten) einzuladen. So entstehen neue Kontakte, und die Vereine bekommen ihrerseits die Möglichkeit zur Präsentation auf einer für sie ungewöhnlichen Plattform.
Wichtig ist, dass Raum für Begegnung und Kommunikation geschaffen wird. Dem Aspekt „Gastfreundschaft“ wird darum besondere Aufmerksamkeit zuteil. Dies beginnt bei der angenehmen Atmosphäre, zu dem gemütliche Stühle, Bistrotische und Teppichboden beitragen und reicht bis zum Bistro, das die Gäste mit Getränken und kleinen Häppchen versorgt. So soll schon der Rahmen deutlich machen, „wie freundlich der Herr ist“.
Die Zeltkirche hat einen missionarischen Auftrag. Glauben soll geweckt und gestärkt werden. Dies geschieht in einladender, zurückhaltender Weise. Niemand soll den Eindruck gewinnen, geistig oder geistlich manipuliert zu werden.



