Zweitgottesdienste

In vielen Kirchengemeinden sind zum Sonntagmorgengottesdienst weitere Gottesdienstformen hinzugekommen. Nach einem Boom von Familien- und Krabbelgottesdiensten in den 70er- und 80er-Jahren kam es in den zurückliegenden 15 Jahren zu weiteren Ausdifferenzierungen. Jugend- und Gästegottesdienste, Thomasmessen und Gottesdienste in neuer Form entstanden.
Diese so genannten Zweitgottesdienste werden mehrheitlich von einem Team von Ehren- und Hauptamtlichen vorbereitet und meistens monatlich bis vierteljährlich gefeiert. Sie verstehen sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zum bestehenden Gottesdienst. Sie tragen den Charakter des Besonderen. Dabei haben sowohl die Kirche als Ort als auch der Sonntag als Tag höchste Bedeutung auch für die Zweitgottesdienste. Bis zu 40 Prozent der Gottesdienstbesucher/innen gehören zur Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen.
In den meisten Gemeinden kann eine doppelte Motivation festgestellt werden. Die neu entstandenen Gottesdienste wollen Menschen erreichen, die durch den traditionellen Gottesdienst nicht angesprochen werden, und gleichzeitig sollte es auch der „eigene“ Gottesdienst sein, der sich vom bekannten Sonntagmorgengottesdienst unterscheidet.
Wichtige neue Elemente sind die Band, das Theaterstück, die Moderation und die anschließende Möglichkeit zum Gespräch. In lockerer Atmosphäre wird der Gottesdienst begangen. Dazu gehört auch die ästhetische Gestaltung des Gottesdienstraumes. Zweitgottesdienste bieten vielfältige Möglichkeit der Mitbeteiligung und erweisen sich damit als Orte, an denen das Priestertum aller Gläubigen praktiziert wird.
Kontakt:
Diakon
Wolfgang Fuchs,
Pfarrer
Werner Schmückle,
Pfarrer
Johannes Bräuchle.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer eigenen Homepage
www.zweitgottesdienste.de.



