Materialien, Ideen und Impulse für die Gemeindearbeit in der Corona-Krise

In einer Zeit, in der wegen des Infektionsrisikos diese Gemeinschaft (zumindest leiblich) nicht möglich ist, müssen Gemeinden kreativ sein und neue Formen ihrer Gemeindearbeit entwickeln und ausprobieren.

Auf dieser Seite sammeln wir Ideen, Beispiele und Impulse aus unseren vielfältigen Arbeitsbereichen als Unterstützung für die Gemeindearbeit vor Ort.

Bitte beachten Sie zu diesem Thema auch die Übersichtsseite der Landeskirche: https://www.elk-wue.de/gemeindeleben-online

Gemeindearbeit allgemein

Besuchsdienstarbeit

  • add Postkarten für die Besuchsdienstarbeit

    Die Besuchsdienstarbeit bei den Missionarischen Dienste hat gemeinsam mit der Grafikerin Dorothee Krämer Postkarten entwickelt. Die Karten sollen die Arbeit in der Gemeinde erleichtern und stellen eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme dar.

    Jürgen Kehrer, Landesreferent für Besuchsdienstarbeit, schreibt dazu: "Leider sind aufgrund der Coronasituation Besuche vor Ort nicht mehr oder nur in besonderen Fällen möglich. Eine Idee ist, dass die Kontaktaufnahme mit der zu besuchenden Person über eine Karte passiert, in der das Angebot der telefonischen Kontaktaufnahme beschrieben und angeboten wird."

    Eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten sind nicht nur durch Corona gegeben sind, sondern es gibt immer wieder Konstellationen, in denen solche Karten hilfreich sein können. Das Angebot der Missionarischen Dienste eignet sich daher für sehr viele Bereiche - neben den klassischen Besuchsdiensten auch für Kontaktaufnahme in der Gemeinde allgemein, in der Kranken- und Seniorenarbeit und vielem mehr.

    Sie können die Vorlagen für die Karten direkt hier herunterladen und dann selbst drucken.

    Der Bezug von gedruckten Karten erfolgt über www.kraemershop.de direkt bei der Grafikerin.

    Sie können auch ein Bestellformular downloaden und ausdrucken.

Hinweise zu Gottesdiensten im Grünen

  • add Die Vorgaben für Gottesdienste und Tipps für die Umsetzung

    Kirche im Grünen – Freiluft-Gottesdienste – Feiern unter Auflagen wieder möglich

    „Mit Rundschreiben vom 20. März 2020 (AZ 50.00-03-V02/1.1) hat der Oberkirchenrat die örtlichen Gottesdienstordnungen anlässlich der Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften ausgesetzt. Die Kirchenleitung hat diese Aussetzung bewusst mitgetragen, weil der Schutz und die Fürsorge am Nächsten eine Folge des Glaubens an den dreieinigen Gott sind.

    Das Verbot von Veranstaltungen und Ansammlungen in Kirchen und Gottesdiensträumen wird nun vom Land unter bestimmten Bedingungen gelockert. Das Gebot, soziale Kontakte zu minimieren, gilt weiterhin und wirkt sich auch darauf aus, wie wir Gottesdienst feiern. Die Landeskirche füllt dabei die Spielräume, die ihr das Land gibt, verantwortlich aus und bewertet die Situation fortlaufend neu. Sobald weitere Lockerungen verantwortbar erscheinen, werden sie mittels Rundschreiben bekannt gemacht, aus heutiger Sicht nicht vor dem 31. August 2020.

    Mit der jetzt erfolgten Lockerung der staatlichen Vorgaben können Gottesdienste der Gemeinde anhand der anliegenden örtlichen Agende unter folgenden Bedingungen gefeiert werden, sofern der Kirchengemeinderat, in Verbundkirchengemeinden der Verbundkirchengemeinderat, im Einvernehmen mit der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer angesichts der fortbestehenden Gefahrenlage nicht davon absieht:“

    Wir übernehmen in Auszügen den Erlass in den Bereichen, die für Kirche im Grünen relevant sind. Die Nummerierung weicht ab:

    „1. In den Kirchen, Gottesdiensträumen und im Freien ist ein Abstand von mindestens 2 Metern (Mindestabstand) zwischen den Gottesdienstbesuchern gewährleistet. In einem Haushalt zusammenlebende Personen können in Abweichung davon näher zusammensitzen.

    (Erläuterung des Coronat-Teams der Landeskirche zum Mindestabstand 1,: „Das ist unter allen vier Kirchen in Baden Württemberg mit dem Land so vereinbart worden, um gemeinsame Sprechteile wie Gebete/Vaterunser gemurmelt zu ermöglichen.“)

    2. Mitwirkende im Gottesdienst wird empfohlen, Mund und Nase zu bedecken (Gesichtsmasken). Ebenso wird empfohlen, Gesichtsmasken am „Eingang“ bereit zu halten und nur Personen Zugang zu gewähren, die Gesichtsmasken tragen.

    3. Gesangbücher werden nicht ausgegeben. Eigene Gesangbücher können mitgebracht werden. Nach Maßgabe der örtlichen Gottesdienstagende wird auf gemeinsames Singen verzichtet.

    4. Gottesdienste im Grünen, Autogottesdienste oder Motorradgottesdienste können gefeiert werden, wenn die oben genannten Bestimmungen und Maßnahmen verbindlich eingehalten werden, mit der Maßgabe, dass ein einzelner Bläser zulässig ist (Mindestabstand 5 Meter). Die Zahl der Besucher ist auf 100 begrenzt. Begegnungen, die dem fortgeltenden Kontaktverbot widersprechen, sind zu vermeiden.

    5. Es dürfen nicht mehr Gottesdienstbesucher Zugang finden als unter Einhaltung des Mindestabstandes Stehplatz finden können. Um dies kontrollieren zu können, ist vom Kirchengemeinderat oder Verbundkirchengemeinderat für jede Kirche, jeden Veranstaltungsort der Freiluftgottesdienste im Grünen eine Personenhöchstzahl vorab festzulegen. (Es gibt Situationen, in denen es am Platz für 100 Personen zu eng wird, beispielsweise wenn das Gelände, auf dem der Gottesdienst gefeiert wird, von Mauern umgeben ist.)

    6. Die Personen müssen sich registrieren, d.h.  es muss eine  Möglichkeit geben, bei der man seinen Namen, Adresse und Telefonnummer hinterlegt (Auskunft des „Corona-Teams der Evang. Landeskirche Württemberg:  Hierzu wird  dazu noch ein Formular ausgearbeitet, damit die datenschutzrechtlichen Bedingungen allen Teilnehmern einheitlich vermittelt werden.)

    7. Nicht notwendige liturgische Berührungen (Handauflegen, Friedensgruß, Begrüßung, Abschied) unterbleiben. Das Heilige Abendmahl wird bis auf weiteres nicht gefeiert.“

    Weitere Hinweise:

    • Die Kirchengemeinden werden gebeten, Desinfektionsmittel bereit zu stellen.
    • Wir empfehlen eine kurze Feier des Gottesdienstes, bei Bedarf könnten Besuchern, die abgewiesen werden, auf eine zweite Feier hingewiesen werden (Möglichkeit am Ort abklären). Bitte die Möglichkeiten der Begegnung der Gottesdienstbesucher mit Maßnahmen am Ort verhindern (Zu- und Abgangmarkierungen etc.)
    • Es wird empfohlen, um die Gottesdienstbesucher zu registrieren, mit einer Anmeldebox (Pappkarton mit Schlitz) zu arbeiten. Die Gottesdienstbesucher werfen die Zettel mit den notwendigen Daten (Name, Anschrift, Telefonnummer) in die Box.
    • Anmeldezettel in ausreichender Zahl bereitlegen: Wer diese Möglichkeit nicht hat,  soll an der Anmelde-Station seinen Namen, Adresse und Telefonnummer sagen und Mitarbeitende schreiben diese Informationen auf. Die Mitarbeitenden und die Anmeldenden halten den Mindestabstand von 2 Meter. Es wird empfohlen, dass alle Mitarbeitenden einen Mundschutz tragen (Ordnungskräfte etc.). Der Datenschutz ist über einen ausreichenden Abstand zu den Anmeldenden zu gewährleisten.
    • Wenn die Anmeldung von den Besuchern selbst schriftlich vorgenommen wurden,  müssen die Stifte nach Gebrauch  desinfiziert werden oder die Besucher verwenden einen mitgebrachten Stift.

    Bitte bleiben Sie gesund und vertrauen Sie auf unseren Gott, der uns Kraft und Zuversicht gibt.

    Dagmar Loncaric und Markus Munzinger Referat Kirche im Grünen

Das Glockengebet (ein Impuls zur Bedeutung der Kirchenglocken)

  • add Text zur Bedeutung der Kirchenglocken

    (Wo keine Gottesdienste in den Kirchengebäuden stattfinden, werden die Kirchenglocken oft bewusster wahrgenommen. Als Erinnerung an die Zeit des Gottesdienstes und des Gebets.

    Der folgende Text kann für Homepages, für Mitteilungsblätter oder Schaukästen verwendet werden:)

    Kirchenglocken sind nicht nur eine Tradition - ihr Läuten ist ein Bekenntnis zum dreieinigen Gott und eine kleine Predigt. Dabei hat jede Glocke* des Geläuts eine eigene Aussage:

    • Die Dominika, die „dem HERRN Geweihte“, läutet den Sonntag als Tag der Auferstehung ein und zeugt davon, dass wir und diese Welt Gott in Jesus Christus gehören.
    • Die Betglocke läutet zum Gebet, durch das wir mit unserem Herrn sprechen, ihm danken und für uns und andere bitten.
    • Die Kreuzglocke verkündet den Tod unseres Erlösers Jesus Christus am Kreuz.
    • Die Schiedglocke läutet bei Sterbefällen und erinnert daran, dass wir durch Christus ewiges Leben bei Gott haben.
    • Die Taufglocke schließlich verweist darauf, dass wir durch den Heiligen Geist zum Leib Christi gehören und Gemeinschaft mit Gott und unseren Geschwistern haben.


    * Nicht in jeder Kirche gibt es alle fünf Glocken, die Funktionen werden dann auf die vorhandene Anzahl aufgeteilt.

    (An dieser Stelle kann statt des Textes mit * auch eine Information über die vor Ort vorhandenen Glocken ergänzt werden. Wie sich die Funktionen aufteilen, richtet sich nach der örtlichen Läuteordnung. Ein Beispiel findet man auf der Seite des Mesnerbundes Württemberg).

     

     

  • add Glockengebet (zum Gebet beim Hören des vollen Geläuts)
    Allmächtiger Gott! Dein ist die Welt. Dein ist dieser Tag. Dein bin auch ich.(Dominika)
    Ich danke dir, dass du mich anhörst und dass ich sagen darf: Abba, lieber Vater.(Betglocke)
    Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du am Kreuz für mich gestorben bist,(Kreuzglocke)
    und dass ich eines Tages zu dir in dein ewiges Reich aufgenommen werde.(Schiedglocke)
    Gott, Heiliger Geist! Ich danke dir, dass ich durch dich verbunden bin mit allen,
    die zu dir gehören! Bewahre und segne sie und mich. Amen.(Taufglocke)

Vergesst eure Wirte nicht! - Ein Appell der Kirchlichen Dienste im Gastgewerbe

  • add Text des Appells des Landesvorsitzenden des KDG Württemberg an die Kirchengemeinden

    Tobias Schneider ist stellv. Vorsitzender des Bundesverbands kirchlicher Dienste im Gastgewerbe und Vorsitzender des Landesverbands KDG in Württemberg.

    Die Gastronomie und das Hotelgewerbe gehören zu den Branchen, die von den Einschränkungen durch die Corona-Krise sehr stark betroffen sind. In kleinen und großen Betrieben herrscht große Unsicherheit und auch Zukunftsangst. Oft gibt es finanzielle Verpflichtungen, die trotz mangelnder Einnahmen bedient werden müssen - nicht zuletzt durch die Gehälter der Mitarbeitenden. Nicht alle Betriebe haben zudem Versicherungen, die zumindest einen Teil der Ausfallkosten übernehmen können. Und schon jetzt sind viele Verantstaltungen und Feiern für das gesamte Jahr abgesagt - die Ausfälle werden sich also noch Monate hinziehen.

    Das Gastgewerbe ist in der Bibel an vielen Stellen mit dem Glauben verknüpft. Durch Erzählungen, in denen Gastwirte eine Rolle spielen, aber auch durch Bilder und Vergleiche. Der bekannteste stammt dabei wohl aus Psalm 23, wo Gott selbst mit einem Wirt verglichen wird.

    Auch im Gemeindeleben, an den kirchlichen Festen und Familienfeiern im Lebenslauf, sorgen oft die Gastronomen für einen feierlichen und wohltuenden Rahmen. Durch die gute Bewirtung bei Feierlichkeiten wird von der Taufe bis zur Beerdigung leiblich erfahrbar, dass Gott es gut mit uns meint - in Freude und im Leid.

    All dies ist zur Zeit kaum oder gar nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Branche in den herausfordernden Zeiten unterstützen. Darum liebe Kirchengemeinden: Vergesst eure Wirtinnen und Wirte nicht. Denkt an sie und ihre Familien in den Fürbitten, kümmert euch um ihre Sorgen in der Seelsorge, seid da, wenn sie Zuspruch und ein zuhörendes Ohr brauchen.

    Und nicht zuletzt ist es wichtig, die lokalen Gastronomiebetriebe durch die Nutzung von Abhol- und Lieferdiensten zu unterstützen. Auch wenn dabei nur ein Bruchteil der sonstigen Einnahmen möglich ist, so hilft es den Betrieben dennoch und es ist ein Zeichen der Solidarität und der Wahrnehmung der Nöte der Gastronomen.

    Nicht umsonst steht die Gastfreundschaft, die zentrale Grundlage des Gastgewerbes, in Römer 12 direkt neben der Aufforderung zur Fürsorge und dem gegenseitigen Beistand:

    Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.
    (Römer 12,12-13)

Geöffnete Kirchen sind Orte des Zuspruchs und der Hoffnung

  • add Anregungen zum Öffnen des Kirchengebäudes für Besucher

    Viele Menschen verknüpfen emotionale Erinnerungen mit "ihrem" Kirchengebäude. Dort wurden fröhliche Fest gefeiert und es wurde Trost in Leid und Trauer erfahren.

    In der Corona-Krise können die Menschen nicht zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Das Gebäude muss deshalb aber nicht geschlossen bleiben. Vielerorts besteht trotz Ausgangsbeschränkungen die Möglichkeit, in die Kirche zu gehen um dort allein für sich zu beten und Ruhe und Zuversicht zu finden.

    Die aktuelle Situation fordert es geradezu heraus, dass noch mehr Kirchen zu geöffneten Kirchen werden. Das Bedürfnis der Menschen nach sprituellen Erfahrungen in den vertrauten Mauern darf nicht ignoriert werden.

    Darum regen wir an, dass möglichst viele Kirchen tagsüber geöffnet werden. Wie dies konkret - auch rechtlich - zu organisieren ist, dabei gibt unsere Seite www.kirche-geoeffnet.de Anregungen und Tipps.

    Nicht zuletzt ist es durchaus möglich, im Rahmen der geöffneten Kirche auch Seelsorge zu betreiben. Freilich müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Aber mit Abstand ein paar Worte mit den Besuchern der Kirche zu wechseln, das ist immer möglich.

    Vielleicht könnte es ja ein Modell sein, dass Pfarrerinnen und Pfarrer zu festen Zeiten ihren Arbeitsplatz in die Kirche verlegen. Um auch auf diese Weise da zu sein für die Menschen.

Kurse zum Glauben

  • add Chancen für Kurse-zum-Glauben in Coronazeiten

    Wie viele Gemeindeveranstaltungen sind auch Glaubenskurse vom „stay alone“ und den Abstandsregeln der Coronakrise betroffen. Gerade die Vorträge sind mehr oder weniger für ein größeres Publikum gedacht und die Kleingesprächsgruppen leben von sozialer Nähe und davon, dass die Teilnehmer/-innen an einem Tisch sitzen. Auch die Ankommensphase mit Snacks und Begegnung an Bistrotischen ist zur Zeit nicht möglich.

    Online Video-Konferenzen

    Umso mehr stellt sich für Kirchengemeinden und Mitarbeiter/-innen die Frage:
    Gibt es auch in Zeiten des Shut-Downs Möglichkeiten, Elemente von Glaubenskursen zu erleben oder Kurs-zum-Glauben für die Zeit nach Corona vorzubereiten?
    Hilfreich sind dabei online-Video-Konferenzen, die viele inzwischen von ihrem Betrieb / ihrer Arbeitsstelle kennen.

    Online Meetings sind z.B. möglich unter
    Skype          https://www.skype.com/de/
    Zoom.us     https://zoom.us/de-de/meetings.html oder
    Discord         https://discordapp.com/  
    uva …

    Per Video-Konferenz haben Vorbereitungs-Teams für Glaubenskurse die Möglichkeit, sich abzusprechen, Planungen zu treffen und miteinander einen geistlichen Weg zu gehen.

    Miteinander einen geistlichen Weg gehen

    Dazu der konkrete Vorschlag, dies anhand des Themas „Gebet“ und der spirituellen Erfahrung des Betens zu tun. Zum Beispiel

    • Beten dafür, dass überhaupt ein Glaubenskurs in der Gemeinde stattfinden kann.
    • Beten dafür, dass der geplante Glaubenskurs nach Corona stattfinden kann.
    • Beten für unser Volk, für die Politik, für Wirtschaft und Gesellschaft, dass es gelingt, die Krise zu bewältigen und dass der gesellschaftliche Zusammenhalt erhalten bleibt.
    • Beten um Regen, für die Landwirtschaft und die Ernte in Zeiten von Dürre und Klimawandel
    •  …

    Für Kleingruppen / Gebetsrunden eignen sich Video-Konferenzen sehr gut, zumal rein technisch jeweils einem / einer das Mikrofon zugeteilt wird, und so das Zuhören / Aufeinander hören unterstützt wird.

    Einen möglichen Glaubenskurs exemplarisch ausprobieren

    Zusätzlich zu dieser gemeinsamen geistlichen Erfahrung ist es zum einen möglich, entweder die Einheit „Gebet / Beten“ des gewählten Glaubenskurses schon einmal als Team miteinander auszuprobieren.
    Zum anderen besteht für Gemeinden, die noch offen sind,  welcher Kurs für sie am besten passt, die Möglichkeit, die Einheit „Gebet / Beten“ aus verschiedenen Kursen auszuprobieren.

    Die Einheit „Gebet / Beten“ ist u.a. in folgenden Kursen enthalten:

    • Alpha: Kapitel 5: Warum und wie bete ich?"
    • SPUR8: Station 7: Christ bleiben – wie Gottes Geist uns trägt
    • Emmauskurs: Einheit 8: Gott begegnet uns im Gebet …
    • Stufen des Lebens 6 „ Vaterunser, - ein beinahe alltägliches Gespräch“ (Mt 6, 9-13 Vom Beten)
      Stufen des Lebens 7:  Weil du „ja“ zu mir sagst“ (Lukas 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund)
    • Daran glauben wir     Kapitel 7: Im Glauben leben – Leben gestalten
    •   …

    Diese Erfahrung könnte dann möglicherweise helfen, in einem weiteren Schritt zu sagen: „Den Kurs nehmen wir, denn …“

    Zum Schluß sei noch hingewiesen auf die Internetseite https://alphakurs.de/alpha-online
    Dort finden sich technische Tips für Video-Konferenzen und Hinweise, wie wichtig unsere Haltung als Gastgeber ist,  wenn wir Menschen zu Glaubenskursen einladen.

    (Zusammengestellt von Karl-Heinz Essig)

Ideen für digitale Weiterentwicklung bestehender Formate

Tipps für Online-Kleingruppen und Hauskreise

  • add Tipps für die Durchführung

    In den vergangenen Wochen des Shut Downs haben sich schon viele Hauskreise und Kleingruppen online getroffen. Viele kennen Videokonferenzen aus dem beruflichen Umfeld, deshalb ist der Umgang damit kein Problem. Andere Interessierte haben Schwierigkeiten, deshalb möchten wir helfen, damit auch für diesen Personenkreis ein Online-Treffen möglich ist.

    Die Referenten der Hauskreisarbeitarbeit haben deshalb einige Erfahrungen und Tipps auf den Bereichsseiten der Hauskreis- und Kleingruppenarbeit gesammelt:

    Tipps für die Durchführung von Online-Kleingruppen und Hauskreisen

Ein virtueller Oster-/Bibelgarten

  • add Virtueller Bibelgarten im Videospiel Minecraft

    Ein Video mit Eindrücken vom Ostergarten

    Eine Übersicht über den Bibelgarten

    Minecraft ist das meistverkaufte Videospiel der Welt. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist es beliebt, da man dort kreativ eigene Spielwelten aufbauen kann.

    Tobias Schneider, Leiter der Missionarischen Dienste, hat diese Spielfunktion ausgenutzt und auf seinem privaten Server mit anderen zusammen eine biblische Welt nachgebaut. Kern des "Virtuellen Ostergartens" sind einzelne Stationen zur Ostergeschichte. Ein besonderes Highlight ist dabei der Nachbau des Herodianischen Tempels, der komplett begehbar und erlebbar ist.

    Der Bibelgarten wurde zum Teil in Livestreams aufgebaut, es fanden auch einige Online-Führungen durch den Tempel statt. Das Projekt zeigt, wie biblische Erzählungen mit Hilfe solcher digitaler Möglichkeiten lebendig werden können.

    Gesamte Playlist zum virtuellen Ostergarten mit allen Livestreams:

    https://www.youtube.com/watch?v=LiWGenw3o2w&list=PLWc5u_r0jVlzYaXKp07rJueC_1hVfaT7x

    Informationen zum Bildungsserver mit "Minetest", dem kostenlosen Minecraft:

    Bildungsserver der jungen Akademie Wittenberg / RPI Online