Meldungen, Berichte und Fotos

Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolloquiums 2017

v.l.n.r.: Martina Schweizer (Alfdorf), Helga Heilbronner (Ulm), Beate Hutzel (Bad Friedrichshall), Michael Wiesmeyer (Stg.-Hedelfingen) und Renate Brings-Otremba (Moers)

Gut besuchtes Kolloquium zum Ende der ökumenischen KirchenführerInnenausbildung.

25.11.2017, Stuttgart-Hedelfingen. Bei strömendem Regen fanden die Prüfungs-Kirchenführungen statt, das am Ende der ökumenischen KirchenführerInnen-Ausbildung in Württemberg steht. Trotzdem waren alle fünf Führungen, die an diesem Samstag angeboten wurden, gut besucht. Mit 20-40 Personen pro Führung wurden die Erwartungen der Veranstalter übertroffen.

Gleich morgens mussten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung entscheiden: In der evangelischen Kreuzkirche in Hedelfingen stellte Michael Wießmeyer aus Hedelfingen vor, wie aus Sparzwang eine außergewöhnliche Kirche wurde. Und zeitgleich ging es mit Renate Brings-Otremba aus Moers in der katholischen Markuskirche um alte Kirchenmusik und wie diese in ein modernes Kirchengebäude passt.

Um 11.00 Uhr bot Martina Schweizer aus Alfdorf eine Kirchenerkundung in der Alten Kirche an. Passend zum Wetter stand diese Erkundung unter dem Motto „Wasser“. Unter den vielfältigen Wandmalereien finden sich auch Bilder mit biblischen Geschichten rund ums Wasser. Und mit dem Taufstein ist das Wasser ein zentrales Glaubenssymbol, das in jeder Kirche zu finden ist. Nach dem Mittagessen war erneut eine schwere Entscheidung angesagt: Eine Führung zu den zehn Geboten mit Helga Heilbronner (Ulm) in der Alten Kirche. Oder eine intensive Beschäftigung mit dem Lichtband in der Kreuzkirche, mit Beate Hutzel aus Bad Friedrichshall.

Die ökumenische Kirchenführerausbildung in Württemberg ist eine gemeinsame Fortbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die gesamte Ausbildung umfasst 120 Unterrichtseinheiten und ist zertifiziert nach den Vorgaben des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V. Die Fortbildung ist modular aufgebaut und kann über mehrere Jahre verteilt absolviert werden. Die einzelnen Tagesseminare können unabhängig von der gesamten Fortbildung besucht werden. Eine Übersicht über die Veranstaltungen, die 2018 angeboten werden, finden Sie hier. Das nächste Kolloquium findet am 24.11.2018 statt, in Stuttgart-Bad Cannstatt oder wieder in Stuttgart-Hedelfingen.

 

Reformation in MEINER Kirche - Wie erzähle ich davon?

von links: Max-Peter Rümelin und Gabriele Gokenbach, Wolfgang Bayer als Martin Luther, vor der evang. Kirche St. Michael, Emanuel Gebauer in der kath. Kirche St. Joseph. Bilder: Nicole Huber

Schwäbisch Hall, 11. Februar 2017. Studientag zum Thema Reformation

In jedem Kirchengebäude kann eine Kirchenführung zum Thema Reformation stattfinden! Beim Studientag "Reformation in MEINER Kirche - wie erzähle ich davon", erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Hintergrundinformationen und Praxisimpulsen.

In Führungen durch die Stadt Schwäbisch Hall und durch drei unterschiedliche Kirchen wurden die Impulse in die Praxis umgesetzt und durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erprobt.

Die Schwäbisch Haller Kirchenführergruppe "Gastgeber Kirche" berichteten, wie sie ihre Arbeit als Kirchenhüter und Kirchenführerinnen organisiert haben und wie sie die Arbeit zukünftig gestalten möchten. Die Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall war eine hervorragende Gastgeberin, die zu einem rundum gelungenen Studientag maßgeblich beigetragen hat.

Kirchenpädagogische Frauenpower

Stuttgart, 29. Januar 2017. Zertifikatsübergabe an die Absolventinnen der württembergischen ökumenischen Kirchenführerausbildung im Hospitalhof Stuttgart

 

Die KirchenführerInnen-Ausbildung der Diözese Rottenburg Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist eine Erfolgsgeschichte. Jahr für Jahr bilden sich Frauen und Männer weiter, um leidenschaftliche und begeisternde Kirchenführungen anzubieten. An 29. Januar erhielten elf Frauen ihre Abschlussurkunde. Diese Personen haben alle Kriterien erfüllt, die der Bundesverband Kirchenpädagogik e.V. für eine Zertifizierung vorsieht: 120 Unterrichtseinheiten rund um Kunstgeschichte, Pädagogik und Theologie, eine schriftliche Abschlussarbeit und eine Prüfungs-Kirchenführung.

 

Den Festvortrag hielt Oberkirchenrätin Dr. Birgit Sendler-Koschel, Leiterin der Bildungsabteilung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie betonte, dass Kirchenführungen dann ins Herz gehen, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmern dazu angeregt werden, das Gehörte und Gesehene mit dem eigenen Erfahrungshorizont in Verbindung zu bringen. Auch stellt sie praktische Methoden vor, wie biblische Texte in Kirchenführungen integriert werden können.

 

Überreicht wurden die Zertifikate durch Vertreter der beider Kirchenleitungen. Domkapitular Matthäus Karrer leitet die Hauptabteilung Pastorale Konzeption der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In einem persönlichen Statement berichtet er, wie sehr die Kirchengemeinde in Isny im Allgäu von den kirchenpädagogischen Angeboten profitiert, die eine Kursabsolventin des Jahrgangs 2005 dort durchführt. Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel, Leiter des Dezernates für Theologie, Gemeinde und weltweite Kirche im Evangelischen Oberkirchenrat Stuttgart, bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Kirchen. In der ökumenischen Ausbildung werden die Unterschiede als bereichernde Vielfalt erlebt.

 

Kirchenpädagogische Angebote beziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, da machte auch dieser Festakt keine Ausnahme. Kirchenpädagogin Nicole Huber brachte den Saal in vier kurzen Sequenzen in Bewegung. Umrahmt wurde die Feier durch das Duo Tanja-Amal Schleyerbach (Blockflöten) und Rainer Stolle (Klavier), mit einer musikalischen Reise durch die Epochen der Kirchengeschichte und mit einem abschließenden Journey to Brasil.

Kirchenführungen mit Kopf, Hand und Herz, mit einem Lied, mit Zugezogenen und mit Herrn Luther

Vier Kirchenführerinnen haben ihre KirchenführerInnen-Ausbildung erfolgreich beendet

Stuttgart Bad Cannstatt, 19.11.2016. Am Samstag fanden in der evangelischen Lutherkirche und in der katholischen Liebfrauenkirche in Stuttgart Bad Cannstatt vier ganz unterschiedliche Kirchenführungen statt. Vier Kirchenführerinnen haben mit diesen Führungen ihre Kirchenführerausbildung beendet.

 

Ruth Sachsenmeier stellte mit ihrer Kirchenführung eine Verbindung zur Pflege her. Gute Pflege ist Pflege für Kopf, Hand und Herz. Genauso werden in der Kirche alle Bereiche des menschlichen Lebens angesprochen.

 

Dorothee Krebs zeigte auf beeindruckende Weise, wie eine Kirchenführung mit einem einzigen Lied gestaltet werden kann. „Großer Gott, wir loben dich“ wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange im Kopf nachhallen.

 

In der Liebfrauenkirche richtete sich Evelyn Leibfarth bei Ihrer Führung an „Zuazogne“ (der Schwabe würde „Neigschmeckte“ dazu sagen“). Woher komme ich, wohin gehe ich und wie kann ich Heimat finden?, waren die Fragen, die in der Kirchenführung zum Ausdruck kamen.

 

Zurück in der Lutherkirche gab es – zum Reformationsjahr 2017 – eine Lutherführung. Elli Eberhardt stellte den Reformator vor und erklärte, wie die Kirche zu ihrem Namen kam. Nach einem Austausch über die wichtigsten Glaubensaussagen Luthers beendete Frau Eberhardt die Führung mit einem fiktiven Gespräch mit der Lutherstatue, die vorne links in der Kirche zu finden ist.

 

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg Stuttgart bieten die KirchenführerInnenausbildung gemeinsam an. Sie ist zertifiziert nach den Vorgaben des Bundesverbandes Kirchenpädagogik und besteht aus einem Basiskurs, fünf Tagesseminaren und einer Abschluss-Prüfungskirchenführung.


Am 29. Januar 2017 erhalten die vier Kirchenführerinnen und die Absolventen und Absolventinnen der Kirchenführerausbildung 2015 in einem Festakt ihre Zertifikate. Diese Veranstaltung ist öffentlich, Sie sind herzlich eingeladen!

Bilder:

Alle Bilder von Uwe Deiber.

Von oben nach unten:

  • Elli Eberhardt in der Lutherkirche
  • Evelyn Leibfarth in der Liebfrauenkirche
  • Beginn einer Führung
  • Ruth Sachsenmeier lässt sich von Regen nicht ablenken
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Frau Dagmar Loncaric

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