Teilnehmer-Resonanz

Pfarrer Thomas Hilsberg - Diakonin Marliese Gackstatter

Rückblick auf den Studientag ERINNERN & VERTRAUEN –Glaubenskurs für Hochbetagte am 28.3.2015

 

"Mensch, ärgere dich nicht!" lautete eine der Kurseinheiten, die im Rahmen des Studientages ERINNERN & VERTRAUEN am 28.3.2015 in Stift Urach vorgestellt wurden. – Dieser Glaubenskurs für Hochbetagte wurde von Pfarrer Thomas Hilsberg entwickelt, der auch den Studientag wesentlich mitgestaltete.

Speziell für hochbetagte Menschen, die vielfach in den letzten Lebensjahren auf die Betreuung im Pflegeheim angewiesen sind, wurde dieser Glaubenskurs entworfen. Er besteht aus acht jeweils einstündigen Gesprächseinheiten, in der die reiche Lebenserfahrung der älteren Menschen im Vordergrund steht („Erinnern“). Alltagsgegenstände wecken Erinnerungen und animieren zum Erzählen. Bibelworte und biblische Geschichten nehmen die biografischen Erinnerungen auf („Vertrauen“). Die acht Einheiten thematisieren jeweils eine Grundfrage des christlichen Glaubens.

Den Teilnehmern, die als Multiplikatoren in ihren Gemeinden fungieren, wurde ein allseits bekannter Gegenstand vor Augen geführt, in diesem Fall das Brettspiel „Mensch, ärgere dich nicht“. Einfache Fragen animierten hierbei zum Erzählen, zum Beispiel: „Haben Sie schon mal im Zorn die Spielfiguren vom Tisch gefegt oder wütend das Brett zusammengeklappt? Was sind denn die Dinge, über die man sich bei diesem Spiel so ärgern kann?“

Es ist frustrierend, wenn die Anderen vorbeiziehen! Es tut weh, wenn man fast am Ziel ist, und dann wird man rausgeworfen. Dann war alles umsonst! Und es ist aufregend, wenn man schließlich direkt vor dem Ziel steht. Manchmal läuft es bestens. Zu anderen Zeiten läuft es überhaupt nicht. Es gibt schwere Rückschläge. Bisweilen muss man ganz von vorn anfangen. Die Figuren, also die Menschen, mit denen man unterwegs ist, werden schließlich immer weniger. Und zum Ende hin wird es oft ziemlich mühsam. Es gibt im Leben Rückschläge, Enttäuschungen, gescheiterte Pläne und vergebliche Hoffnungen. Wartezeiten und Umwege, deren Sinn man nicht verstehen kann.

Können Sie solche Dinge aus Ihrem Leben berichten? Und haben Sie auch schon mal die Frage gestellt, wie Gott all das zulassen kann? So lautete die Frage an die Teilnehmer des Studientages, was zu einem regen Gedankenaustausch führte. 

Die Josefsgeschichte aus dem Alten Testament stellt den Bezug zum biblischen Geschehen dar.  In einfachen und klaren Worten erzählte Thomas Hilsberg die Lebensgeschichte Josefs, welche reich an Höhen und Tiefen war. Gott mutete ihm schwere Wege zu. Josef war ein Mensch, der in Schicksalsschlägen Gott vertraute und schließlich dankbar auf sein Leben zurückblicken konnte.

Das Fazit lautete: Gott hat das Böse, das seine Brüder ihm angetan haben, nicht verhindert. Aber er hat Gutes daraus gemacht. Er hat vorausschauend eine ganze Familie gerettet und am Leben erhalten. – Nachzulesen in 1. Mose 37-50, denn solche Dinge tut Gott auch heute.

 

Marliese Gackstatter

 

 

 

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