Zeltkirche kehrt aus Stutensee/Baden nach Württemberg zurück

Von Ostermontag an war die Zeltkirche der Württembergischen Landeskirche Gast der Badischen Landeskirche. Auf Einladung der fünf Stutenseer Kirchengemeinden wurde zwei Jahre lang intensiv vorgearbeitet. Unter dem Motto zusammen wachsen wurden 36 Einzelveranstaltungen für das große Zeltfestival vorbereitet. 10.785 Besucher ließen sich letztendlich einladen. – Und an manchem Abend wurden die Zeltgrenzen gesprengt und Besucher mussten dem Programm im Freien oder bei der Übertragung aus der Kirche folgen.

Mitten im Teilort Friedrichstal rund um Rathaus und Kirche gelegen befindet sich eine parkähnliche Anlage, der Friedrichstaler „Marktplatz“. – Und alle Stutenseer Kirchengemeinden haben mitgemacht. Da ist die alte Hugenottensiedlung Friedrichstal mit ihrer rund 300-jährigen Glaubenstradition, die katholische Seelsorgeeinheit Stutensee-Weingarten, die Evangelische Kirchengemeinde Blankenloch mit dem Schwerpunkt Kultur und Vielfalt, die Evangelische Kirchengemeinde Spöck, die auf eine lange Erweckungstradition zurückschaut, dazu die Liebenzeller Gemeinschaften Blankenloch und Staffort. Im Programm des Zeltfestivals konnten sich alle wiederfinden und unter den Mitarbeitern begann tatsächlich ein intensiver Prozess des Zusammenwachsens. „Wir haben alle Hand in Hand gearbeitet und ich hoffe, das trägt auch weiter“, so eine der Mitarbeiterinnen beim Abschlussabend.

Nun zieht die Zeltkirche wieder um vom badischen Stutensee ins württembergische Sankt Johann Würtingen. Dort haben sich die Kirchengemeinden des ehemaligen Kirchspiels zusammengeschlossen, um ihr Zeltfestival „auf dem Kispel“ unter dem Motto „obenauf“ zu feiern. Die Evangelischen Kirchengemeinden Bleichstetten, Gächingen, Lonsingen, Ohnastetten, Sirchingen, Upfingen und Würtingen laden herzlich ein. Weiter Infos gibt´s unter www.obenauf2019.de

Die Zeltkirche ist ein eigenständiges Veranstaltungskonzept der Württembergischen Landeskirche, das die Themen Kooperation, Gastfreundlichkeit, Öffentlichkeitswirksamkeit und Evangelium in zeitgemäßen Veranstaltungsformaten in den Vordergrund stellt. Dazu stellt die Landeskirche das Veranstaltungsequipment weitgehend zur Verfügung. Zeltkirchenpfarrer Thomas Wingert begleitet die beteiligten Gemeinden über den ganzen Vorbereitungsprozess hinweg, Zeltmeister Martin Heubach ist über den gesamten Zeitraum Ansprechpartner in allen praktischen Belangen.

In einem ein- bis zweijährigen Prozess gehen Kirchengemeinden und ihre Partner dann auf ein rund 15 Tage dauerndes Zeltfestival zu. Die durchschnittlichen Besucherzahlen sind von rund 6400 (2005 bis 2014) auf über 10.000 (2015 bis heute) pro Zeltkirche angewachsen und verdeutlichen den nachhaltigen Erfolg des Veranstaltungskonzepts Zeltkirche.

Thomas Wingert und Martin Heubach

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Herr Markus Munzinger

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