Tag der Missionarischen Dienste 2016: Vergangenheit trifft Zukunft

Erstmals fand der Tag der Missionarischen Dienste, der Freundestag der Missionarischen Dienste gleich an drei Orten statt: Reusten, Herrenberg und Jettingen. Und an jedem Ort gab es einen ganz besonderen Teil des Programms.

Eröffnet wurde der Tag zusammen mit den Kirchengemeinden des Ammertals in der Zeltkirche auf dem Reustener Kirchberg. Prälat Christian Rose konnte die Zeltkirchengemeinde auf launige Art abholen. „Es war so viel mehr drin, als wir zu hoffen gewagt haben und mir scheint, ich habe einiges verpasst.“ Er nahm auch am anschließenden Treffen mit dem Bericht von Kirchenrat Werner Schmückle teil. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den Zeltkirchengemeinden hieß es aufbrechen. Wahlweise zum Hauptprogramm nach Herrenberg oder zum Familienprogramm nach Jettingen.

Prof. Dr. Johannes Zimmermann (Balingen-Endingen) hat auf prägnante Weise die entscheidenden Fragen nach der Zukunft der Kirche gestellt. „Die Strukturen müssen sich ändern“, forderte er, damit diese Evangelische Kirche Zukunft gewinnen kann. Er beschloss seinen Vortrag mit Worten aus „mission-Shaped church“, eines wichtigen Reform-Dokuments der Anglikanischen Kirche: „In einer Zeit grundlegenden Wandels muss die Anglikanische Kirche vom Heiligen Geist lernen, mehr zu einem Vorgeschmack auf die Zukunft Gottes zu werden, als eine Gesellschaft zur Bewahrung des Althergebrachten zu sein.“

Zu gleicher Zeit fand in Jettingen ein faszinierendes Familienprogramm statt, bei dem Kinder aktiv Zirkus machten: Silke Waibel brachte als Clownin Petrosinella Kinder und Erwachsene zum Lachen und zum Nachdenken. Beim Jonglieren und Voltigieren wurde Zirkus geübt.

Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit hatten parallel dazu die Möglichkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung zu schulen. „Leiten in der Kinder- und Jugendarbeit“ war Titel des Coaching-Workshops. Was Manager auf teuer bezahlten Managerseminaren lernen, konnten die Freunde der „Missionarischen Dienste“ der Evangelischen Landeskirche einfach mal ausprobieren: Nehme ich mein Gegenüber wirklich wahr? – Wie wirke ich eigentlich auf andere? – Ist meine Körpersprache eindeutig? Für Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit kann es entscheidend im Umgang mit der Gruppe sein, ob die Teilnehmer ihr Handeln so wahrnehmen, wie es gemeint ist. Und das kann man lernen, wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnnen hier erfahren haben.

Der „Tag der Missionarischen Dienste“ hat zu vielen guten Begegnungen geführt und war auch inhaltlich ein bunter, lebendiger und wegweisender Tag.

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