Zeltkirche gastiert in Ditzingen-Schöckingen. Ein „magischer Ort der Begegnung“.

Der Ditzinger Ortsteil Schöckingen hat nur 1800 Einwohner. – Dennoch haben sich die Schöckinger entschlossen, die Zeltkirche einzuladen. „Wie´s wird, so wird´s.“ hatte der Schöckinger Pfarrer Matthias Hanßmann im Vorfeld die Erwartungen gedämpft. Dennoch wurden die zwei Wochen vom 4. bis zum 19. Juni eine grandiose Überraschung.

Da gab es zum einen die „ZELTFARM“, einen Kinderspielplatz der ganz besonderen Art. Hier war Zeltbauen angesagt. Kinder aller Altersstufen bauten voll Begeisterung aus Bambusstangen und Tüchern Zelte voller Phantasie. Am Ende des Tages steckten dann alle die Hälse zusammen und hörten sich gemeinsam eine Geschichte an, sangen ein Lied und freuten sich über die gemeinsame Zeit. Obgleich die grenzenlosen Regengüsse der Zeltfarm gegen Ende der ersten Woche den Gar ausmachten, erinnerten sich die Kinder am Abschlussgottesdienst immer noch daran, als hätten sie gestern daran gebaut. „Was war das tollste am Zelt?“ – Die Antwort vieler Kids war klar: „Zeltfarm!“

Für alle, die einen Tick älter sind und erstklassige Jazzmusik zu schätzen wissen, bot der bekannte Schöckinger Musiker Klaus Graf mit der Daimler Big Band zusammen mit dem Semiseria-Chor aus Tübingen das sacred concert von Duke Ellington dar. Nur wenige Tage darauf hat viele Zeltbesucher ein Abend mit Samuel Koch tief berührt. Seit seinem Abend in der Fernsehsendung „Wetten dass …“ kennt ihn jeder. – Und er den Rollstuhl. „Was war das tollste am Zelt?“ Die Meinung vieler Besucher, die teilweise im strömenden Regen draußen ausharren mussten: „Die Tapferkeit von Samuel Koch!“ Wer jetzt denkt, nur große Namen ziehen Menschen an, wurde an so manchem Abend eines Besseren belehrt. Unter dem Titel WINGERTS ZELT wurde an drei Abenden ein feiner Wein serviert, zeigten lokale Größen ihr Können, ihr Singen, ihr Leben und wurde unter der Anleitung von Zeltkirchenpfarrer Thomas Wingert über manchen Aspekt des Lebens und Glaubens nachgedacht.

Einen „magischen Ort der Begegnung“ nannten am Ende Besucher die Zeltkirche, und dachten dabei wahrscheinlich auch an manches verborgene Gespräch, manches Lächeln, manches Wort aus dem Mund von Thomas Wingert. – Zeltmeister Martin Heubach dagegen hält sich eher an die harten Fakten: Zur „Halbzeit“ schrieb er an die Mitarbeiter voller Freude: „Über 3.100 Besucher, bei einem nicht ganz „idealen Fest- und Zeltkirchenwetter“, ist doch für einen relativ kleinen Ort sehr erfreulich und viel Grund zur Dankbarkeit!“ Da konnte er noch nicht ahnen, dass es am Ende rund 7300 Besucher werden würden. Und der ein oder andere von ihnen wird das, was er hier mit Gott erlebt hat, sicherlich festhalten.

Thomas Wingert / Martin Heubach

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