Michael Möck - der neue Zeltmeister im Interview

Zum 1. März hat Michael Möck seine neue Stelle bei den Missionarischen Diensten angetreten. In einem kurzen Interview erzählt er von sich und wie er in die ersten Wochen seines neuen Dienstes gestartet ist.

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich bin Michael Möck, Jahrgang 1968, wohne mit meiner Frau Katrin und unseren Kindern Johanna, Elias, Florian und unserem Pflegesohn Malek in Hülben auf der Schwäbischen Alb. Meine Kindheit und Jugendzeit verbrachte ich in Echterdingen. Nach der Lehre zum Maurer und der Tätigkeit als Bautrockner schloss ich die Ausbildung zum Jugendreferenten/Diakon im Johanneum in Wuppertal an. Danach war ich als Jugendreferent in Puschendorf, Giengen an der Brenz und zuletzt im Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen tätig.

Was hat Sie an dieser Stelle besonders gereizt?

Besonders reizvoll finde ich es, wenn eine handwerkliche Tätigkeit mit dem missionarischen Anliegen zusammenkommt. Außerdem habe ich bei der Stellenausschreibung und den Vorgesprächen wahrgenommen, dass in der Stelle Raum für eigene missionarische Ideen und Innovationen steckt, welche ich mit meinen Gaben, Stärken und Fähigkeiten füllen darf. So hat sich dann im Laufe des letzten Jahres schon der Stellenanteil für die Arbeit mit Motorradfahrern ergeben. Darüber freue ich mich und das finde ich einfach klasse.

Auf was freuen Sie sich dabei am Meisten?

Am Meisten freue ich mich auf die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen in unserem Schwabenländle. Ich sehe es als eine große Chance, meinen Glauben an Jesus Christus in natürlichen Begegnungen bezeugen zu dürfen. Es wäre schön, wenn ich mit meiner Art, meinem Humor und meinen Gaben in Menschen Glauben wecken und Geschwister im Glauben stärken und ermutigen könnte. Mit meiner Frau zusammen möchte ich sehr gerne in der Ehearbeit tätig sein und bin gespannt, welche Ideen uns Gott dazu noch aufs Herz legen wird.

Wo sehen Sie zukünftig die größten Herausforderung für die Arbeit der Missionarischen Dienste?

Dass wir weiterhin als Christen präsent, erfrischend und hoffentlich relevant sind. Damit meine ich, dass wir mit den Menschen unserer Zeit unterwegs sind, Gastfreundschaft leben und Menschen auf vielfältige Art und Weise zum Glauben an Jesus Christus einladen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wofür können Sie sich begeistern?

Allein unser Familienleben hält mich auf Trab, bringt viel Abwechslung und begeistert mich immer wieder aufs Neue. Ebenso lässt sich meine Leidenschaft für den Sport, besonders Fußball (VfB Stuttgart) nicht verleugnen. Freude und Entspannung erlebe ich beim Familienurlaub auf dem Campingplatz. Im Alltag tut es mir gut, ein Buch zu lesen, im Haus und Gütle zu werkeln oder auch mal ein Auto gründlicher zu putzen.

 

Das Interview führte Tobias Schneider.